Was macht ♥️ Tango-Kultur-Köln in Köln-Mülheim so einzigartig?

Hartnäckig hält sich die Rede, wonach die rechte Rheinseite die „Schäl Sick“ Kölns sei. Ob das jemals stimmte, mögen Historiker beurteilen – die Gegenwart sieht jedenfalls anders aus. Die rund 42.000 Mülheimer sind dabei, ihren Stadtteil zum nächsten Boom-Veedel Kölns zu machen.

Köln-Mülheim ist eins der buntesten und vielfältigsten Veedel in Köln.

Wer vom Zoo über die mächtige Mülheimer Brücke kommt, dem erscheint die vor gut 100 Jahre freie Stadt am Rhein wie ein einziges Filetstück. 

Flussabwärts mondäne Stadthäuser, Ruderverein, Grundschule, Gymnasium und das pittoreske Ensemble der zum Schutze der Rheinschiffer im 13. Jahrhundert erbaute Kirche St. Clemens. Flussaufwärts der Mülheimer Hafen, die geschichtsträchtigen Gebäudezüge von Klöckner-Humboldt-Deutz, moderne Wohnbebauung, Hotels, Veranstaltungslocations und Workspaces für Kreative und Startups. 

Mülheim ist und hat so ziemlich alles zu bieten – nur eben keinen Standard.

Deshalb ist ♥️ Tango-Kultur-Köln in Mülheim, das Juwel der Stadt Köln. 

 

Der Kulturbunker Köln

Vom Luftschutzbunker zum Kulturbunker

Der Kulturbunker Berliner Straße 20 wurde während des 2. Weltkrieges in den Jahren 1942/43 als Luftschutzbunker gebaut. Wann genau mit dem Bau begonnen und wann er fertiggestellt wurde, ist nicht bekannt. 
 

In Mülheim gab es insgesamt fünf Bunker.
Ebenso gehörte ein Tiefbunker, erbaut 1941, dazu, der sich unmittelbar neben diesem Hochbunker befand. Die oberirdischen Teile sind jetzt noch vom Seminarraum des Kulturbunkers zu sehen. 

Der Bunker an der Berliner Straße ist einer von sieben, die Hans Schumacher, ein bedeutender Kölner Architekt, entworfen hat. Man sagt oft, „der Architekt hat gebaut“, hier ist dieses Verbum völlig unzutreffend, da die schweren körperlichen Arbeiten von KZ-Häftlingen, Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern gemacht wurden. Der Mülheimer Kulturbunker ist einer von drei Kirchenbunkern in Köln. Durch diese Bauform sollte der Bunker versteckt sein. Die Kirchen selber waren zwar nicht besser geschützt als andere Gebäude, doch wären Bunker, erkennbar als solche, ein besonders gefährdetes Angriffsziel gewesen. Es gab deshalb immer eine Form der Tarnung beim Bau der Bunker. Diese Art und Anzahl von Bunkern sind jedoch eine Besonderheit des 2. Weltkrieges und des nationalsozialistischen Deutschlands. Ein zum Denkmal bestimmtes Gebäude soll einen typischen Ausdruck seiner Zeit erkennen lassen. 


Der Kulturbunker an der Berliner Straße steht wie viele andere Hochbunker seit 1980 unter Denkmalschutz.

 

Dieser Hochbunker ist seit 1999 umgebaut. 
Zum 50. Jahrestag des „Schwarzen Samstages“ am 28. Oktober 1994 wurde der Bunker erstmals als Ort der Erinnerung thematisiert. Ein Bündnis mehrerer Gruppen und Einzelpersonen beteiligte sich daran. Die Initiative ging aus von einem Zentrum für Arbeit und Kultur e.V. (ZAK), das sich 1985 um Personen aus dem Umfeld der Sozialistischen Selbsthilfe Mülheim (SSM) gebildet hatte und bereits damals das Ziel verfolgte, einen Ort zur aktiven und passiven kulturellen Betätigung für Mülheim zu schaffen. 


Mülheim hatte mit der Eingemeindung nach Köln 1914 viel an eigenständiger kultureller Attraktivität verloren. Die Versammlungsorte Mülheims sind im Bombenkrieg des 2. Weltkrieges untergegangen. Dieser Bunker war nach 1945 eines der wenigen unzerstörten, großen Gebäude in Mülheim. 


Eine gastronomisch kundige Familie baute mit städtischer Erlaubnis in einer Etage einen größeren Saal aus und richtete mit bescheidener Gastronomie das „Hotel Zapp“ ein. Hier war dann einer der wenigen Orte, an denen sich öffentliches kulturelles Leben wieder entwickelte: Karneval, Schützenfeste, Theater und Tanzveranstaltungen haben hier stattgefunden. Der Mülheimer Schachverein wurde hier gegründet. Die Einrichtungen wurde Anfang der 50er Jahre an die Familien Iven verkauft, die dann bis 1958 das Hotel in ähnlicher Weise fortführte. 


1982 hat das letzte Kino, der vormals so reichen Mülheimer Kinolandschaft geschlossen und es gab keinen Veranstaltungsort für eine sich entwickelnde Mülheimer Kulturszene. Die Bewohner des Stadtteils und auch des Stadtbezirks Mülheim verwies man an das linksrheinische Köln.


Seit der Gründung des Trägervereins Kulturbunker Mülheim e.V. im Jahre 1991 erfolgten erste Renovierungen und Instandsetzungen in Selbsthilfe. Es entstanden u.a. die ersten vermietbaren Proberäume in der Kelleretage. Bereits seit dieser Zeit finden Ausstellungen, Theateraufführungen, Performances, Partys, Konzerte und vieles mehr statt. Seitdem gilt der Kulturbunker als „eine der schönsten und interessantesten Locations Kölns“ (Stadtrevue). 


Auf Initiative des Vereins wurde der Bunker 1996 offiziell von seiner Funktion als Schutzbunker entbunden bzw. „entwidmet“. Auf Betreiben des Trägervereins erfolgte 1997 der Umbaubeschluss durch den Rat der Stadt Köln. Nach aufwendigen Umbauarbeiten wurde der Kulturbunker im Mai 2000 feierlich vom Oberbürgermeister Fritz Schramma eröffnet. 

2021 werden die nächsten aufwendigen Umbauarbeiten des Kulturbunker Köln beginnen und wir freuen uns schon drauf. 

Einige Tipps in Köln-Mülheim

Rheinpromenade Mülheim, 

MÜLHEIMER UFER, 51063 KÖLN

 

Die Rheinpromenade in Köln Mülheim gehört für viele Kölner zu den schönsten Fleckchen am Ufer des geliebten Vater Rheins.

Gerade zu den Abendstunden versammelt sich hier am Fuße der St. Clemes Kirche eine bunte Mischung von Sonnenanbetern aus der ganzen Domstadt – egal ob jung oder alt, schick oder leger, hier trifft sich eben der Kölner fürs Feierabendbierchen.

Der Weg durch die kleinen Gassen an der Mülheimer Freiheit lässt direkt Urlaubsfeeling aufkommen und wird gekrönt durch den wunderbaren Ausblick den man von hier auf Köln genießen kann. 

Café Jakubowski
​MÜLHEIMER FREIHEIT 54, 51063 KÖLN

 

Das Café Jakubowski findet ihr in einem alten Eckhaus, nicht weit von der Rheinpromenade entfernt. Das Café sorgt mit seinen schicken Sofas, Bänken und Tischen direkt für eine gemütliche Atmosphäre. Bei gutem Wetter kann man seinen Kaffee auch herrlich draußen genießen.

Neben wirklich leckerem Kaffee bekommt ihr hier auch noch jederzeit köstliche Kleinigkeiten und guten Kuchen. Zusätzlich gibt es eine leckere Auswahl an Frühstück, die ihr hier für die Spätaufsteher auch bis 18 Uhr bekommt. Wer übrigens nach dem Kaffee direkt Lust auf Wein bekommt, der ist hier auch völlig richtig! Ein Ort für den absoluten Genuss! 

 

Van Dyck - Die Kaffee-Manufaktur in Mülheim!

SCHANZENSTRASSE 36, 51063 KÖLN-MÜLHEIM

 

Die neuen Räumlichkeiten sind weitläufig und offen. Das Stichwort „industrieller Charme“ drängt sich dem Betrachter förmlich auf.

Das Raumkonzept geht auf und lädt zum Verweilen ein. Ein Effekt, der bei Van Dyck durchaus erwünscht ist. "Coffee to stay" schlägt "Coffee to go", auch in Sachen Müllvermeidung.

Und so könnt ihr euch mit gutem Gewissen hier niederlassen und die köstlichen Kaffee-Spezialitäten von van Dyck genießen – auch für den kleinen Hunger gibt es natürlich Abhilfe!

Carlswerk Quartier

SCHANZENSTRASSE, 51603 KÖLN
 

Das Carlswerk Quartier an der Schanzenstraße in Mülheim ist definitiv einer der Hotspots der kreativen Szene in Köln.
Hier haben sich in den letzten Jahren sowohl große Unternehmen als auch viele kleine Startups angesiedelt.

Neben interessanten Firmen kommen auch Kultursuchende und Unternehmungslustige voll und ganz auf ihre Kosten. Mit drei großen Bühnen ist das Schauspiel Köln mehr als nur Gast auf dem Gelände und in den neuen Eventhallen vom Carlswerk Victoria finden fast jedes Wochenende tolle Veranstaltungen zum Thema Food, Design und Lifestyle statt. Wer einfach nur ein wenig relaxen möchte, kann wunderbar Einzug im Carlsgarten nehmen. 

Stuntwerk SCHANZENSTRASSE 6-20, 51063 KÖLN


Hier ist Bewegung und Spaß in verschiedensten Ausführungen. 
In der lichtdurchfluteten ehemaligen Industriehalle auf dem Carlswerk-Gelände, gibt es vielfältige Möglichkeiten des Klettersn von Anfänger bis hin zum Pro. Die 2000 m² große Halle ist auch ein perfekte Trainingsspot, denn nicht um sonst veranstaltet RTL hier auch seine Castings für die beliebte Sportsendung zur Primetime.

Mütze  - BERLINER STR. 77, 51063 KÖLN

Hier findet ihr zum Beispiel günstige Kleidung, Bücher, Kinderspielzeug und noch vieles mehr. Hier wurde nicht umsonst schon der ein oder andere Schatz entdeckt. Der perfekte Ort um preiswert zu stöbern. Große und kleine Besucher fühlen sich hier wie im Secondhand-Himmel! 

Keupstraße,  51063 KÖLN
 

Die Straße im Herzen von Köln Mülheim hat viel zu bieten.
Neben vielen alteingesessenen Läden, ist die Straße besonders für ihr kulinarisches Angebot bekannt. Hier werdet ihr definitiv zu jeder Tageszeit nicht nur satt, sondern geschmacklich auch komplett verwöhnt. Zu empfehlen ist der Besuch bei einem der zahlreichen türkischen Frühstück-Buffets, doch auch die leckeren Spieße auf den Holzkohlegrills.

Wer nicht unbedingt auswärts essen will, der kann aber auch in einem der vielen Gemüse- und Obstläden sich eindecken und gleich nebenan in der türkischen Bäckerei sowohl herzhafte als auch Süße Leckereien erwerben!

Hier sind wir

Tango-Kultur-Köln
Berliner Straße 20
51063 Köln

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